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Was muss man beim Angebotsvergleich von Photovoltaikanlagen beachten?

Für ein optimales Angebot benötigt jeder Solarteur die gleichen Daten. Unbedingt notwendig sind die Ausrichtung und Neigung Ihres Daches, die genauen Maße der Dachfläche, wo Störobjekte wie Fenster, Kamin oder SAT-Antenne sitzen und ob durch große Bäume oder Nachbargebäude Verschattung auftritt. Für die genauen Werte der Sonneneinstrahlung ist dann zudem der genaue Standort (Adresse) notwendig.

Ob der Solarteur diese Daten vor Ort aufnimmt, oder Sie alle nötigen Informationen selbst per Mail an uns übermitteln, spielt dabei keine Rolle. Anhand von guten Bildern vom Dach oder den Hausplänen des Architekten kann auch ohne Vor-Ort-Termin alles Wichtige aufgenommen werden. Vorteil hierbei: Sie müssen keine Zeit für den Ortstermin mit ihrem Solarteur aufwenden und können ganz bequem auf Ihr Angebot warten.

Der passende Standort von Wechselrichter oder Speicher kann ebenfalls einfach über Bilder ermittelt werden. Alternativ kann auch ein Elektro-Partner vor Ort die genauen Standorte festlegen.

Sind alle relevanten Daten vorhanden, wird mit speziellen Planungstools eine Anlage passgenau auf sie zugeschnitten. Dabei werden Ihre Wünsche optimal umgesetzt. Da wir herstellerunabhängig arbeiten, können wir die Komponenten genau aufeinander abstimmen und Ihren Bedürfnissen anpassen.

In einem Angebot sollte für Sie ersichtlich sein, wie die Module dann auf ihrem Dach platziert werden und welcher Wechselrichter dafür eingesetzt wird. Der Solarteuer sollte Ihnen dazu einen Plan vorlegen, der Ihr Dach samt PV-Anlage zeigt. Wir verwenden dazu eine spezielle 3-D Planungssoftware. Hier können Sie direkt sehen, wie Ihr Haus mit PV-Anlage aussieht und wo die Module liegen.

Selbstverständlich klären wir Sie über die Vor-und Nachteile der einzelnen Elemente auf. Welche Module, Wechselrichter oder Batteriespeicher zu Ihnen passen.

Daneben zeigen wir Ihnen mithilfe einer Wirtschaftlichkeitsberechnung auf, wie hoch die Rendite der geplanten Anlagen jährlich bzw. über 20 Jahre sein könnte. Dazu wird Anhand der Sonneneinstrahlung und der Größe der PV-Anlage der jährliche Ertrag errechnet. Daraus ergeben sich Einsparpotentiale, da Sie den erzeugten Strom selbst nutzen und nicht mehr aus dem Netz beziehen müssen. Wie viel vom Solarstrom dabei von Ihnen verbraucht werden kann, hinterlegen wir in sogenannten Lastprofilen, die angeben wann wie viel Strom verbraucht wird. Sie unterscheiden sich z.B. darin, ob es sich um eine Familie mit Kindern oder einen 2-Personenhaushlat mit Berufstätigen handelt.

Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung sollte daher berücksichtigen, wie ihr Verbrauchsverhalten ist. Zudem muss die aktuelle Einspeisevergütung berücksichtigt werden. Auch der jährliche Anstieg des allgemeinen Strompreises sollte mit einfließen. Dieser beeinflusst, wie viel Sie durch Eigenverbrauch einsparen können. Der Anstieg variiert von Jahr zu Jahr. Es sollte eine geeignete Annahme für die Wirtschaftlichkeitsberechnung getroffen werden. Eine gute Wirtschaftlichkeitsberechnung betrachtet zudem zwei Situationen, einmal ohne und einmal mit Finanzierung der Anlage.

 

Wichtig: Überprüfen Sie auch noch die Zahlungsbedingungen, also Höhe und Zeitpunkt der Anzahlung, Zeitpunkt der Abschlusszahlung und Zahlungsfristen. Letztendlich sollte ein gutes Angebot auch die Serviceleistungen nach Installation aufführen: Funktionsprüfung und Abnahme der Anlage, Erstellung einer Anlagendokumentation und eines Abnahmeprotokolls, Einweisung in die Anlage. Bei einer Laufzeit von 20 Jahren und mehr sollten einer technisch einwandfreien Installation und Produkten von hoher Qualität Priorität eingeräumt werden.

Einen seriösen Solarteur erkennen Sie u.a an folgenden Aspekten:

  • Referenzanlagen: Ein seriöser Solarteur wird Ihnen gern Kunden in der näheren Umgebung nennen, denen er bereits eine Photovoltaikanlage aufs Dach geschraubt hat. Nehmen Sie diese Chance unbedingt war und fragen Sie dort nach Erfahrungswerten mit dem Unternehmen und der Zufriedenheit mit der installierten Anlage (Ertragswerte).
  • Flexibilität in der Wahl der Hersteller: Verbaut der Solarteur ausschließlich Module und Wechselrichter eines Herstellers, oder wählt er diese herstellerneutral je nach Projektanforderungen aus?
  • Verbau von Qualitätsprodukten: ist bei OEM Ware der originäre Hersteller ersichtlich?
  • Keine Bebauung von verschatteten Flächen: Ein seriöser Solarteur wird Ihnen nur unverschattete Dachflächen bebauen und bei Verschattung zu einer kleineren Anlage raten.
  • Gebührenfreies Angebot: Ein aussagekräftiges Angebot kann Ihnen ein Solarteur erst nach dem Ortstermin erstellen. Dieser Service sollte in jedem Fall kostenfrei sein!
  • Kein Drängen auf Vertragsunterzeichnung: Planung, Angebotserstellung und Projektabwicklung sollten ohne Zeitdruck erfolgen. Das Angebot selbst sollte eine Gültigkeit von zwei bis vier Wochen haben.
  • keine mündlichen oder handschriftlichen Vereinbarungen
  • Angemessene Zahlungsbedingungen für Vorauszahlung und Zahlungsfrist
  • Transparenz in der Gewährleistung: ist die Gewährleistung für alle Komponenten der Photovoltaikanlage geklärt?
  • Montageversicherung: sind die Montagearbeiten von Seiten des Solarteurs versichert?
  • Baugerüst wird gestellt: Lassen Sie sich nicht darauf ein, ein Baugerüst stellen zu müssen! In diesem Fall haften Sie für Personen- und Sachschäden während der Montage.
  • Beratungsleistung: kann der Solarteur auf Nachfrage technische Detailfragen beantworten und die Auslegung der Photovoltaikanlage begründen?
  • Hilfestellung bei Formalitäten: Anmeldung bei Energieversorger und Bundesnetzagentur
  • Pünktlichkeit und Erreichbarkeit

Was sollte im Angebot wie aufgeführt sein:

  • Module, Wechselrichter:
    • Hersteller und Typ muss genau bezeichnet sein
    • Bei OEM Produkten (engl. = Original Equipment Manufacturer, dt.= Originalhersteller), das heißt, wenn ein Unternehmen Produkte eines anderen Herstellers unter einem eigenen Namen vertreibt wie es oft bei Modulen und Wechselrichtern vorkommt, sollte der Originalhersteller genannt sein.
    • Bei Modulen müssen die Nennleistung, der Zelltyp, die Leistungstoleranz, Zertifikate und die Garantieleistungen benannt sein. Diese Angaben sollten zumindest aus dem zwangsläufig vorhandenen Datenblatt ersichtlich sein.
    • Bei den Wechselrichtern muss ebenfalls die Nenn- und max. AC/DC-Leistung angegeben sein. Die Angabe des Wirkungsgrades des Wechselrichters ermöglicht den direkten Vergleich zu anderen Angeboten. Dabei sollte der Europäische Wirkungsgrad als Vergleich herhalten und nicht der Spitzenwirkungsgrad. Die Angabe der Garantie darf ebenfalls nicht fehlen. Viele Wechselrichterhersteller bieten eine Garantieverlängerung von bis zu zehn Jahren an.
    • Zuletzt darf hier ebenfalls das Datenblatt nicht fehlen, auf dem alle relevanten Daten ersichtlich sind.
  • Dachbelegungsplan: Wo und wie sind die Module angeordnet
  • Stringaufteilung. Diese Arbeit macht sich ein Solarteur oft erst nach Auftragsabschluss. Da die Auslegung der Modul/Wechselrichterkombination aber mit das Wichtigste an der Anlagenplanung ist, sollte man spätestens vor Unterzeichnung des Vertrages darauf bestehen.
  • Montagesystem:
    • Hersteller, Typ
    • Kreuzschienenmontage ja/nein
    • Welche Dachhaken werden verbaut? Hier besonders auf die Stabilität und die verbaute Menge achten.
    • Korrosionsschutz. Sind die verbauten Materialien aus Edelstahl oder nur verzinkt?
    • Wird der gesamte Aufbau nach DIN 1055 zugesagt? Damit bestätigt der Solarteur, dass die Statik gemäß den Richtlinien ist.
  • Kabel und Stecker:
    • Welcher Hersteller und Typ wird verbaut?
    • Welche Kabelquerschnitte werden AC- und DC-seitig verlegt?
    • Gibt es Besonderheiten, z.B. Stahlummantelung gegen Marderverbiss?
    • Werden Kabel mit UV-beständigen Kabelbindern hochgebunden oder in Kabelschienen bzw. -rohren verlegt?
  • Zusätzliche Features:
    • Datenlogger und benötigte Schnittstellen beinhaltet?
    • Wird ein zusätzlicher Zählerschrank benötigt?
    • Wurde der Blitzschutz berücksichtigt?
    • Wurde eine Erdung des Gestells berücksichtigt?
    • Wird der Zähler vom Energieversorger gestellt
  • Bauleistungen
    • Sind alle Handwerkerleistungen im Angebot enthalten oder ist etwas explizit ausgeschlossen?
    • Oft werden Wanddurchbrüche und Gipserarbeiten ausgenommen!
    • Ist ein Gerüst vorgesehen und im Angebot enthalten?
  • Berechnungen, Dokumentationen, Versicherungen
    • Wirtschaftlichkeitsberechnung, ist diese realistisch?
    • Ertragsprognose, ebenfalls realistisch?
    • Vollständige Anlagendokumentation
      Dazu gehören: Schaltpläne, Datenblätter, Modulbelegungsplan, Flashliste vor oder spätestens bei Lieferung der Module sollte zugesichert werden.
    • Sind Versicherungen wie Montageversicherung, Betreiberhaftpflicht, Allgefahrenversicherung Bestandteil des Angebotes?
    • Abnahmeprotokoll
    • Evtl. Funktionskontrolle nach Montage wie z.B. durch Kennlinienmessung.
    • Beantragung und Anmeldung beim Energieversorger
  • Finanzielle Punkte:
    • Brutto- und Nettopreis der gesamten Anlage inklusive Bauleistungen und sonstigen Features
    • Zahlungsbedingungen
      Wie hoch ist die Anzahlung, Zeitpunkt der Anzahlung, Absicherung der Anzahlung, wann Abschlusszahlung?
      Es gibt Firmen, die einem sogar die Zwischenfinanzierung der Umsatzsteuer abnehmen.
    • Fest zugesagter Liefertermin
      Was wird vereinbart, wenn Liefertermin nicht eingehalten wird.
    • Bis zu welchem Zeitpunkt gilt das Angebot?

 

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