Photovoltaikanlage konfigurieren

Mit unserem Konfigurator planen Sie in einfachen Schritten Ihre Solaranlage.

Konfigurator starten

LiveChat

Stellen Sie Ihre Fragen direkt online an unsere Kundenberater

Service Telefon

Sie haben Fragen?
Sie erreichen uns unter
0 62 21 - 99 86 97-0
täglich von 9 - 18 Uhr (Mo. - Fr.)

Kontaktanfrage

Senden Sie uns Ihre Anfrage, wir melden uns umgehend bei Ihnen.

Kontaktanfrage senden

Rückrufservice

Wir rufen Sie gerne zurück!

Rückruf anfordern

Warum gibt es die EEG-Umlage?

Um den Ausbau von erneuerbaren Energien zu fördern, wurde die Einspeisevergütung eingeführt. Für jede Kilowattstunde, die von einer PV-Anlage ins Netz eingespeist wird, erhält der Anlagenbetreiber also einen bestimmten Betrag vom zuständigen Übertragungsnetzbetreiber. Zurzeit sind das bei Anlagen unter 10 kWp 12,2 Cent. Der Übertragungsnetzbetreiber kauft dem Anlagenbesitzer also den Strom für 12,2 ct/kWh ab. Diesen Strom verkauft er an der Strombörse weiter. Da eine Kilowattstunde an der Börse aber nicht zum gleichen Preis verkauft werden kann, würde der Netzbetreiber Verluste machen. Um den Verlust zwischen den 12,2 ct, die er für Strom aus PV-Analgen zahlt und dem Preis, den er beim Verkauf an der Börse bekommt zu kompensieren, wird dem ÜNB die Differenz erstattet.

Alle Endverbraucher müssen zu diesem Zweck die EEG-Umlage zahlen. Aus dem großen Topf aller gesammelten EEG-Umlagen werden dann die Differenzbeträge an die Übertragungsnetzbetreiber gezahlt.

Wer muss die EEG-Umlage zahlen?

Im Haushaltsstrom, den man bei Anbieter wie EON, EnBW oder Yellow ganz normal aus dem Netz bezieht, ist die EEG-Umlage immer enthalten. Das kann man selbst ganz einfach im eigenen Stromvertrag nachlesen. Dort muss eine Zusammensetzung des jeweiligen Strompreises aufgeführt sein.

Somit wird der EEG-Umlagen Topf gefüllt und gewährleistet, dass der ÜNB die Differenzbeträge erhält, die Einspeisevergütung gezahlt und der Ausbau der erneuerbaren Energien gewährleistet werden kann.

Generell muss die EEG-Umlage immer gezahlt werden, wenn eine Stromlieferung erfolgt. Also auch, wenn man sich selbst aus der eigenen PV-Anlagen mit Strom versorgt. Hierzu gibt es aber gewisse Ausnahmen.

Muss ich auch bei Eigenverbrauch EEG-Umlage zahlen?

Ja und Nein. Die Plicht, EEG-Umlage zu zahlen richtet sich nach der Anlagengröße.

Bei kleinen Anlagen unter 10 kWp muss man auf selbst verbrauchten Strom keine EEG-Umlage zahlen.

Wenn die Anlage größer als 10 kWp ist, muss nur ein gewisser Anteil, nämlich 40%, der EEG-Umlage gezahlt werden. Dafür wird dann vom zuständigen Messstellenbetreiber ein extra Ertragszähler installiert. Dieser misst die Menge des erzeugten Stromes. Aus der Differenz der Erzeugung und der eingespeisten Strommenge kann dann der Eigenverbrauchsanteil errechnet werden. So ist eine genaue Abrechnung möglich.

nach oben