Photovoltaikanlage konfigurieren

Mit unserem Konfigurator planen Sie in einfachen Schritten Ihre Solaranlage.

Konfigurator starten

LiveChat

Stellen Sie Ihre Fragen direkt online an unsere Kundenberater

Service Telefon

Sie haben Fragen?
Sie erreichen uns unter
0 62 21 - 99 86 97-0
täglich von 9 - 18 Uhr (Mo. - Fr.)

Kontaktanfrage

Senden Sie uns Ihre Anfrage, wir melden uns umgehend bei Ihnen.

Kontaktanfrage senden

Rückrufservice

Wir rufen Sie gerne zurück!

Rückruf anfordern

Lohnt sich heute noch eine Investition in PV-Anlagen

Weniger als 13 Cent Vergütung pro kWh, da lohnt es sich doch nicht mehr, in eine Photovoltaikanlage zu investieren - meint wohl so mancher, der sich Gedanken über die Installation einer PV-Anlage macht.

In den vergangenen Jahren war die Antwort auf die Frage "Lohnt sich die Investition in eine Photovoltaikanlage" ein eindeutiges "Ja". 

Bei Einspeisevergütungs-Sätzen von 30 Cent pro Kilowattstunde und mehr wurde nahezu der gesamte erzeugte Solarstrom ins Netz eingespeist und ermöglichte dem Anlagenbetreiber eine ordentliche Rendite, hatte sich die Photovoltaikanlage nach rund 10 Jahren Betriebszeit erst einmal amortisiert. 

Diese Renditen der letzten Jahre wurden möglich, da die Investitionskosten seit Anfang 2009 bereits deutlich fielen, die Einspeisevergütung zur gleichen Zeit jedoch noch relativ hoch war und nur jedes halbe Jahr gesenkt wurde. 

Die Frage "Lohnt sich Photovoltaik noch" wurde in dieser Form gar nicht gestellt, da die Investition in eine Photovoltaikanlage ein nahezu sicheres Plus-Geschäft war. 

Die Vorzeichen sind heute jedoch etwas anders.

Zu den Fakten:

Die Stromentstehungskosten (Kosten für jede solar erzeugte Kilowattstunde) bei eine PV-Anlage bis etwa 10 kWp liegen je nach Investitionssumme und Sonneneinstrahlung bei etwa 8 bis 14 Cent pro kWh.

Es liegt auf der Hand, dass das Projekt bei Volleinspeisung (12,3 Cent pro eingespeister kWh und angenommenen 14 Cent Stromentstehungskosten pro kWh) wirtschaftlich nicht rentabel ist.

Anders sieht es schon aus, wenn die Stromentstehungskosten bei nur 8 Cent pro kWh liegen.

Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Investition in eine 10 kWp Anlage 15.000 € beträgt und im Zeitraum von 20 Jahren 180.000 kWh produziert werden (standortabhängig).

Vor Steuern und Abschreibung erzielt man dann noch eine Rendite von ca. 2 %. Nicht gerade üppig im Vergleich zu obigen Annahmen.

Aber wie schon erwähnt, die Situation hat sich geändert:

War es in den vergangenen Jahren noch lukrativ, soviel Strom wie möglich einzuspeisen, da die Vergütung höher war als der Strombezugspreis, so ist die Situation heute gerade umgekehrt. 

Die Einspeisevergütung ist deutlich geringer als der Bezugspreis. Man zahlt also mehr für die Kilowattstunde, die man aus dem Netz bezieht, im Vergleich zu dem was man bei der Einspeisung erhält. 

Viel besser als einzuspeisen ist es also, den Strom selbst zu verbrauchen. So spart man den vergleichsweise teuren Netzstrom und kann den günstigen Strom vom Dach direkt selbst nutzen.

Mehr dazu in Eigenverbrauch und Sie werden überrascht sein, wie lukrativ die Investition in eine PV-Anlage auch heute noch sein kann.

nach oben