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Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) kommt den Verbraucher teuer zu stehen....

So oder ähnlich lauteten vergangene Woche die Überschriften in den Printmedien bei Artikeln, die sich auf die veröffentlichte Erhöhung der EEG-Umlage bezogen.

Dies suggerierte zunächst einmal auf reißerische Art, dass das EEG ursächlich für die Strompreisentwicklung ist.

Betrachtet man die Situation etwas genauer, kommt man zu erstaunlichen Feststellungen.
Fast schon trivial ist es, zu erwähnen, dass die Strompreise auch zu Zeiten stiegen, als es noch keine EEG-Umlage gab oder sich diese im Zehntel-Cent-Bereich bewegte.
Und auch die für 2014 festgesetzte Umlage von 6,24 Cent pro Kilowattstunde enthält an reinen Finanzierungskosten für die Erneuerbaren Energien lediglich 2,54 Cent.

Schon im November 2012 sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier: „Viele Stromversorger liegen mit ihrer Erhöhung deutlich über der Erhöhung der Erneuerbare-Energien-Umlage“ ... „Das ist schwer zu verstehen, weil die Börsenstrompreise seit dem letzten Jahr auf breiter Front gesunken sind“
Die Preissenkungen durch die Erneuerbaren Energien an der Börse werden also nicht an den Endverbraucher weitergegeben.
Stattdessen nutzen die vier großen Energieversorger die Entwicklung zur Gewinnsteigerung, obwohl sie lediglich 5 % am Ausbau der Erneuerbaren Energien beitragen und die Energiewende bremsen.

Ebenfalls negativ für den Verbraucher ist die Tatsache, dass immer mehr große Stromverbraucher von der EEG-Umlage befreit wurden, die Energiewende nicht mittragen und trotzdem von deren preissenkenden Effekten profitieren.
Fast schon zynisch mutet es da an, dass zunehmend von Interessenverbänden der geringe Anstieg als Grund genommen, Druck auf Politik und Öffentlichkeit auszuüben, das EEG abzuschaffen.

Eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von Germanwatch ermittelte im Januar 2013, dass über zwei Drittel der Deutschen bereit sind, höhere Energiepreise zu akzeptieren, wenn sie der Energiewende dienen.
Man kann also guter Hoffnung sein, dass der mündige Bürger das Spiel durchschaut.

Mehr Informationen zu einer dezentralen Energiewende:
http://www.eurosolar.de/de/index.php/publikationen-mainmenu-54/memoranden-a-papiere-mainmenu-48/1781-memorandum-2013

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